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Buntstifte eignen sich für jedes Alter. Schon früh lernen Kinder, damit zu malen. Dementsprechend groß und vielseitig ist das Angebot. So gibt es Buntstifte für Kinder unterschiedlichen Alters. Bei Malanfängern, die noch in den Kindergarten gehen, sind vor allem dicke Stifte wie der Jumbo-Grip eine gute Wahl. Die sind robust, bruchsicher und halten ungestümen ersten Versuchen stand. Für die Schule eignen sich Buntstifte-Sets mit mehreren Farben, einer stabilen Mine und angenehmer Schaftform. Dazu zählen die Dreikant-Form oder der sogenannte Colour-Grip. Mit diesen Modellen können Anfänger sowie Fortgeschrittene zeichnen und kolorieren. Das zum Kaufen verfügbare Farbangebot reicht von Weiß über Hautfarben bis hin zu Schwarz.

Checkliste Buntstifte – darauf müssen Sie achten:

Die beliebtesten Buntstifte

Der Kauf von Buntstiften scheint kinderleicht, schließlich sind es ja nur Malstifte für Kinder. Oder etwa nicht? Tatsächlich unterscheiden sich Buntstifte ganz erheblich in ihrer Qualität und auch in ihren Eigenschaften, was sich zumeist im Preis widerspiegelt. So gibt es speziell konzipierte Holzmalstifte für Kinder, aber auch hochwertige professionelle Farbstifte für Künstler. Doch wie soll man aus der großen Auswahl an Buntstiften erkennen, ob es die Richtigen sind und was sind eigentlich die besten Buntstifte für meine Anforderungen?

Der folgende Beitrag soll dabei helfen, die aufkommenden Fragen zu klären und Unterschiede zwischen den verschiedenen Buntstiften zu erläutern.

Was sind Buntstifte?

Buntstifte in ihrer heutigen Form wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Dabei handelt es sich um holzgefasste farbige Minenstifte, die zum Zeichnen verwendet werden. Die Mine von Buntstiften besteht im Kern aus Farbpigmenten, Cellulosederivaten als Bindemittel, Talkum und Kaolin, die in Form gepresst und anschließend mit Fetten und Wachsen beschichtet werden. Diese Schicht steigert die Stabilität und Spitzbarkeit der Mine. In einem letzten Fertigungsschritt wird die farbige Mine mit Holz ummantelt. Dieser Mantel sichert nicht nur die Ergonomie des Buntstiftes, sondern schützt auch die Hand vor Farbe. Buntstifte wurden bis ins späte 20 Jahrhundert offiziell als „Farbstifte“ bezeichnet, jedoch setzte sich die umgangssprachliche Bezeichnung „Buntstift“ nach und nach durch.

Eine Besonderheit sind wasservermalbare Buntstifte, sogenannte Aquarellstifte. Bei der Produktion der Minen werden zusätzlich Emulgatoren beigemengt, sodass sich die Farbpigmente mit Wasser lösen und verwischen lassen. Dabei kann das Wasser vor oder nach dem Auftragen auf das Papier hinzugezogen werden.

Worauf bei Buntstiften für Kinder zu achten ist

Buntstifte sind die beliebtesten Malstifte für Kinder, doch sind nicht alle Buntstifte gleichermaßen für Kinder geeignet. Insbesondere für Kleinkinder, die die Feinmotorik der Hand noch erlernen müssen, sind spezielle dicke Buntstifte zu bevorzugen (z.B. Jumbo-Grip). Neben der leichteren Handhabe sind dicke Buntstifte stabiler, sodass beim Herunterfallen nicht gleich die Minen brechen. Zusätzlich sind sie weniger spitz, wodurch keine Verletzungsgefahr für kleine Kinder besteht. Da Kinder Buntstifte noch in den Mund nehmen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Ummantelung der Buntstifte frei von Schadstoffen (z. B. Phthalsäure) ist.

Auch bei älteren Kindern ist es sinnvoll, auf hochwertige und möglichst bruchsichere Buntstifte zurückzugreifen, da die Stifte häufig auf den Boden fallen. Bei unterschiedlichen Buntstifte Tests zeigten sich unter anderem Staedtler Buntstifte oder Faber Castell Buntstifte als besonders zuverlässige Malstifte für die Schule. Auch in dieser Altersgruppe spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. So gibt es zum Beispiel spezielle dreikantige Holzmalstifte, die von Schreibanfängern besser korrekt gehalten werden können.

Buntstifte Set für den Zeichenbedarf

Buntstifte für Künstler sind in einer sehr großen Farbvielfalt von bis zu 160 unterschiedlichen Farbtönen erhältlich. Diese Vielfalt macht sie gemeinsam mit der einfachen Handhabe zu beliebten Zeichen- und Malwerkzeugen im Kreativbereich. Der Schwerpunkt liegt hier allerdings weniger in der Ummantelung oder der Bruchsicherheit, sondern in den Eigenschaften der Farben. Hier geht es um Deckkraft, Verblendbarkeit und Langlebigkeit der verwendeten Buntstifte.

Öl- versus wachsbasierte Buntstifte

Unter fortgeschrittenen Künstler erfreuen sich ölbasierte Buntstifte großer Beliebtheit. Sie haben zwar weniger Deckkraft als die (normalen) wachsbasierten Farbstifte, jedoch lassen sich aufgetragene Farben von ölbasierten Buntstiften erheblich besser verblenden. Auch sind mehrere Farbschichten übereinander problemlos möglich, sodass sich Nuancen und Abstufungen natürlich gestalten lassen. Diese Eigenschaften sind besonders wichtig bei Porträtzeichnungen. Insgesamt sind die Minen ölbasierter Buntstifte vergleichsweise härter, wodurch sich präzise Konturen schärfer zeichnen lassen und sich die Stifte deutlich langsamer abreiben. Diese Vorteile spiegeln sich in den Anschaffungskosten wider, denn gute Buntstifte auf Ölbasis haben einen höheren Preis.

Buntstifte auf Wachsbasis lassen sich leichter vermischen, wodurch sehr sanfte Farbübergänge geschaffen werden können. Dadurch bekommt das Gemalte eine gewisse Sanftheit. Sie haben insgesamt eine höhere Deckkraft, allerdings lassen sich dadurch mehrere Farbschichten nur schwerer übereinanderlegen. Vor allen Dingen aus diesem Grunde sind wachsbasierte Buntstifte weniger gut geeignet, wenn viel mit Hautfarben gemalt werden soll. Die Minen von wachsbasierten Buntstiften sind deutlich weicher. Dadurch zeichnen sie nicht nur etwas weniger präzise, sondern nutzen sich auch schneller ab.